Programm

BIM-Symposium | Wien
Schloß Schönbrunn

Moderation: DI Wojciech Czaja

Vormittag

BeginnEndeInhalteVortragende/r
09:0009:15Registrierung
09:1509:30Begrüßung & ÜberblickWojciech Czaja Matthias Artaker
09:3010:00BIM Projects @OMA
OMA has integrated digital design and technology into our design process from the inception of client’s briefs. Using ISO 19650 as our guide we have defined a process which is both flexible enough to enable rapid design testing and structured enough to facilitate OMA leading the design phase digital coordination. The challenge has been to do so across all international offices, educating global clients and leading consultants in collaborative and transparent cloud based design teams. In educating clients the digital design process has facilitated a coordinated design earlier in the design phase; where complex projects are delivered with cost certainty and data continuity as the project transitions from design to construction. In doing so, we have established a basis for clients to continue further into the project-cycle, operating with a digital twin. OMA believes a rigorous design logic integrating BIM can define rigorous digital construction deliverable for the architect. In doing so, we can address the growing socioeconomic and environmental issues faced by our industry. As practical examples for our way of working, we will share some insights of projects like the Feyenoord Stadium in Rotterdam and the KaDeWe in Vienna.
Alex Mortiboys,
OMA
10:0010:30BIM und Holzbau - Die Chance zur lückenlosen Digitalisierung in der Baubranche
Bauprojekte kämpfen immer noch um den Anschluss an die Digitalisierung. Während in der industriellen Produktion die Automatisierung längst angekommen ist, werden am Bau immer noch Schalungen, mit einer in der Norm definierten Toleranz im Zentimeterbereich, nach ausgedruckten Plänen zusammengezimmert. Zwar werden heute bereits Projekte in BIM Modellen mit hochkomplexen Parametern und Abhängigkeiten geplant und der Leistungsfortschritt auf Baustellen beispielsweise mit VR/AR-Brillen sowie 3D Scans abgeglichen, dennoch verbleibt das digitale Modell nach der Planung immer noch im Computer und die digitale Wertschöpfungskette auf die Baustelle wird unterbrochen. Wir schließen mit unserem Bearbeitungsansatz diese Lücke zwischen Planung und Realisierung. Mit Holz haben wir den Werkstoff gefunden, um die hohe Präzision aus dem digitalen BIM Modell direkt auf die Baustelle zu bringen. Unsere Lösung integriert die produktionsrelevante Leistung der Arbeitsvorbereitung im BIM Modell, sodass die CNC-Fräse direkt aus dem Modell angesteuert werden kann. Damit schaffen wir den Lückenschluss von einem modernen, digitalen Planungsmodell hin zu einer Hightech Realisierung auf der Baustelle. Das Ergebnis ist zeitsparend, fehlervermeidend und hochpräzise.
Dominik Philipp,
Dietrich | Untertrifaller Architekten ZT GmbH
10:3010:45Diskussionsrunde
10:4511:15Pause
11:1511:45Herausforderungen in der Zusammenarbeit
Anhand einiger Projekte von Zechner & Zechner (Merkur Campus Graz, Bahnhof Lavanttal, Hochhäuser Viertel Zwei Wien, Tabakfabrik Linz) wird die Nutzung von BIM aus den unterschiedlichen Blickwinkeln von Auftraggebern, Planern, Ausführenden und Betreibern illustriert. Die Entwicklung vom Planungsmodell über das As-built Modell bis zum digitalen Zwilling im Betrieb wird diskutiert. Welche Aufgaben kommen dabei auf den Architekten als BIM Gesamtkoordinator zu?
Christoph Zechner, Zechner & Zechner ZT GmbH
11:4512:30IKEA am Westbahnhof - openBIM Planung in der Praxis
Ein wesentlicher Vorteil bei der integralen Planung ist die Zusammenarbeit und der Datenaustausch zwischen allen Gewerken. Erfahren Sie in diesem Vortrag, auf welchem Konzept der weltweit erste IKEA in der Stadt basiert und wie die Zusammenarbeit in Bezug auf BIM zwischen den Fachplanern gelöst wurde. Welche Herausforderungen sind aufgetreten und warum führt kein Weg an BIM vorbei? Die Vortragenden liefern spannende Antworten und Einblicke in die openBIM Planung.
Jakob Dunkl, querkraft architekten zt gmbh, Jürgen Kraker, Thomas Lorenz ZT GmbH, Matthias Haas, rhm gmbh, Jürgen Ehrenhofer, TB Eipeldauer + Partner GmbH
12:3013:30Mittagspause
13:3014:00BIM-Qualitätsmanagement 2.0: Das QM Dashboard
Qualitätsmanagement in BIM kann lange Prozessketten, hohe Aufwände in Konfiguration von Prüfprogrammen und der Kommunikation von Problemen bedeuten. In diesem Vortrag wird eine Lösung gezeigt, die Revit-Modelle aus beliebig vielen Projekten einliest, deren Qualitäten analysiert und bewertet und die Ergebnisse online und rollenbasiert ausgibt, um schnelle Aussagen zur Qualität aller laufenden Projekte zu erhalten.
Lars Oberwinter, Plandata GmbH
14:0014:30BIM + AVA - Komplexität vs. Vereinfachung
Durch BIM wird vieles einfacher, aber NUR wenn wir die komplexen Umgebungsbedingungen während der Planungs- und der Bau-Phase im Griff haben. zu diesen Umgebungsbedingungen zählen wir besonders die Datenqualität der BIM-Modelle in der Planungs und Ausschreibung-Phase, aber auch die benötigte Datenerfassung (4D+5D) und die Übertragung dieser in die BIM-Modelle während der Bauphase. Damit wir BIM + AVA effizient nutzen können bedarf es "intelligenter" Vereinfachungen der komplexen AVA-Prozesse welche momentan in der Praxis viele wichtige Arbeitsressourcen verbrauchen und zusätzliche auch noch unnötige Konfliktpotentiale schaffen. In unserem Vortrag beleuchten wir das Thema BIM + AVA etwas kritischer und geben einen kurzen "Reality Check" zur momentanen Situation in der Praxis.
Frank Mettendorf und Walter Muck, FCP - Fritsch, Chiari & Partner ZT GmbH
14:3015:00Pause
15:3016:30Experten Roundtables

Nachmittag

BeginnEndeInhalteVortragende/r
13:3014:00BIM 360 im täglichen Einsatz - Erfahrungsbericht Pflegeheim Kalksburg & in der Lehre
Der Einsatz von BIM 360 bei Projekten, die in Revit erstellt werden, ist definitiv lohnend. Die multiple Teamfähigkeit und Nachverfolgbarkeit entspricht endlich dem BIM Grundgedanken. Basierend auf der nativen Zusammenarbeit im Revit Zentralmodell, ergibt sich mittlerweile eine fast unüberschaubare Menge an nutzbaren Nebenprodukten, vom simplen Filesharing, bis hin zur ÖBA und Kostenverfolgung. Die Geschwindigkeit und leichte Bedienbarkeit des Systems überraschten positiv. Der parallele Einsatz der Plattform in der Lehre, sichert das Wissen über die ständig wachsenden Funktionen und bringt den dringend notwendigen geschulten Nachwuchs für die Wirtschaft.
Clemens Resch, ArchOffice Zweiquadrat ZT GmbH
14:0014:30Nahtlose Übertragung von Planungsdaten auf die Baustelle mit Autodesk BIM 360 Layout
In diesem Vortrag zeigen wir live, wie das digitale Gebäude-Modell auf die Baustelle übertragen wird. Durch eine Verbindung des BIM-Modells mit der Totalstation, werden die Vermessungspunkte Ihres Modelles direkt für die Absteckung auf der Baustelle verwendet. Dadurch wird die Produktivität auf der Baustelle gesteigert und die Genauigkeit der Absteckung erhöht. Dieser Workflow bietet Ihnen enorme Zeitersparnisse bei Neubau und Bestandsaufnahme.
Stephanie Hörndler | Autodesk GmbH
14:3015:00Pause
15:0015:30Digitales Baustellenmanagement mit BIM 360
In diesem Vortrag zeigen wir Ihnen wie die Sicherheit und Qualität auf der Baustelle durch den Einsatz von BIM 360 sichergestellt werden kann. Durch die Verwendung von frei konfigurierbaren Checklisten ist es möglich, Mängel mithilfe von mobilen Geräten direkt vor Ort auf der Baustelle modellbasiert zu erfassen und diese als Aufgaben an die Verantwortlichen weiterzuleiten. Über die webbasierte Plattform haben Sie die Möglichkeit, den aktuellen Status der Mängel zu analysieren und unterschiedliche Berichte zu erstellen (dies auch automatisiert), um so keinen offenen Mangel zu übersehen und jederzeit über den Projektfortschritt informiert zu sein.
Olga Proskurnina | Artaker CAD Systems
BeginnEndeInhalteVortragende/r
13:3014:30BIM in der TGA Planung (Haustechnik + Elektroplanung)
Gebäudetechnik und Elektroplanung sind wesentliche Faktoren die frühzeitig in die Architektur einfließen müssen. In diesem Vortrag sehen sie wie die BIM-Planung und Zusammenarbeit dieser Professionen mit dem Architekten und der Tragwerksplanung anhand des Beispiels IKEA Westbahnhof funktioniert hat. Wie koordiniert man 2800 Durchbrüche, 10.000 Beleuchtungskörper, 6km Kabeltrassen, 50km Rohre, 7.500 Sprinklerköpfe und 15.000m2 Lüftungskanäle. Wie läuft der Datenaustausch via IFC? Wo beginnt der interne Prozess der Berechnung und Simulation. Wie fließen die Informationen wieder zurück? Kollisionsprüfung quo vadis? Wo ergeben sich Synergien und wie komplex ist der BIM-Prozess für Gebäudetechniker?
Matthias Haas | rhm gmbh, Jürgen Ehrenhofer | TB Eipeldauer + Partner GmbH
14:3015:00Pause
15:0015:30Keine Angst vor BIM - unser Weg zum digitalen Handwerk
Als einer der wenigen Totalunternehmer in Österreich baut Rieder Bau Total schon jetzt nach der neuen BIM-Norm. Für das Unternehmen aus Tirol bedeutet BIM eine beschleunigte Planung, mehr Transparenz und geringere Kosten. Welche Vorteile BIM in der Ausführung bringt inklusive Beispielen und warum der Betrieb lieber in BIM statt in Bagger investiert, erfahren Sie in diesem Praxis-Vortrag.
Richard Thrainer | Rieder Bau GmbH & Co KG
BeginnEndeInhalteVortragende/r
13:3014:00GREENPASS® - Klimaresiliente Stadtplanung und Architektur 2.0
Der Klimawandel und seine Folgen sowie die Anpassung unserer Städte ist wohl eine der größten Herausforderungen der Menschheit. Gleichzeitig nimmt die Digitalisierung in der Bau- und Immobilienbranche in den letzten Jahren stark zu und bringt innovative und effiziente Lösungsansätze für die Praxis. Anhand von Beispielen wird klimaresiliente Stadtplanung und Architektur 2.0 mit GREENPASS® sowie aktuelle und zukünftige Schnittstellen der Thematik mit BIM näher erläutert und aufgezeigt.
Florian Kraus, GREENPASS
14:0014:30Digitalisierung in der nachhaltigen Holzbau-Architektur
In Zeiten einer immer drängenderen Suche nach Antworten in der Klimakrise, ist es umso erstaunlicher wie lange sich der globale Bauboom dieser Veränderung entziehen konnte. So ist zwar allerorts der Umstieg in der Mobilität auf alternative Antriebsformen ein Thema, jedoch kaum der Anteil der grauen Energie in den verwendeten Baumaterialien. In der Praxis lässt sich die Ermittlung eines solchen Anteils nur mit hohem Aufwand nachweisen. Die zunehmende Verwendung eines digitalen Gebäudemodells kann hier die notwendigen Tools zur Verfügung stellen um die Kriterien und deren Anwendung darstellen zu können. Insbesondere der Anwendung von regenerativen, ökologischen Baustoffen (Holz) kommt in dieser Hinsicht eine besondere Bedeutung zu.


Eine enge Zusammenarbeit mit den am Holzbau tätigen Herstellern, der Ausführenden, der Interessensvertretungen und den Ingenieuren wird mit modernen digitalen Technologien, wird immer wichtiger. Ein wachsender Markt an bereits fertigen Bauelemente verdrängt zunehmend konventionelle Bauweisen mit Baustoffen. Damit verschiebt sich das Leistungsbild des Gewerks mit den Leistungsbildern der Planung. Neue Regelabläufe für eine solche Gewerks-übergreifende Planung müssen gefunden und erprobt werden.
Stefan Nussmüller, Nussmüller Architekten ZT GmbH
14:3015:00Pause
15:0015:30Best Revit BIM Content – Metric Library reloaded
Der neu gestaltete D/A/CH Content wurde von A bis Z neu überarbeitet. Aber wie kann man die Familien nun am Besten nutzen? Was hat sich generell geändert? Welche Arbeitsweisen und Gedanken stehen dahinter? Der Dozent Markus Hiermer war bei der Überarbeitung des Contents intensiv mit eingebunden und kann daher viele interessante Erklärungen und Tipps liefern. Neben den Familien werden auch die Templates erläutert. Lassen Sie sich den neuen Content aus erster Hand erklären, damit Sie ihn zielgerichtet optimal einsetzen können!
Markus Hiermer, Maxcad